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Neuster Report

  • Volkswagen im Kriegs-Modus – Öl-Krise ist in Asien angekommen – Buy the Dip ist jetzt ein Fehler – Ankündigung: Weltwirtschaftskrise Thema im SWISSMONDAY – Gold-Preis

    Liebe Leser,

    ich bin erschüttert. Es scheint, als würde die deutsche Wirtschaft nur noch mit Kriegs-Material (Rüstung) über die Runden kommen. Volkswagen will nun im Werk in Osnarbrück Teile für den Iron Dome in Israel herstellen. Also die Absatzzahlen bei den Autos brechen ein und jetzt hilft nur noch die Kriegs-Wirtschaft? Es war absehbar. Absehbar war auch die Korrelation zwischen der Öl-Preis und Aktienmarkt-Entwicklung. Steigt der Öl-Preis, fallen die Aktien-Indizes, und anders herum. Öl ist natürlich ein Kern-Indikator für die Wirtschaftlichkeit. Und auch hier war es absehbar, dass jetzt nicht nur die Reserven in vielen Ländern angegriffen werden, sondern auch erste Verbraucher-Verbote greifen. Auf den Philippinen wurde beispielsweise der Energie-Notstand ausgesprochen. Ganz Südostasien inklusive Japan und Südkorea hängen langsam aber sicher in den Seilen, weil die Abhängigkeit vom Nahen Osten bis zu 80% vom Öl abhängig ist. Aber auch in Europa droht jetzt der Notstand.

    Ich bin ja sehr aktiv im Markt und klicke mich immer wieder in Conference-Calls, Webinare oder Youtube-Lives rein. Niemand hat die Weisheit mit Löffeln gefressen! Das ist schon klar. Doch Diskussionen über die Kapitalmärkte kommen wir häufig vor, als würde ich in einer ganz anderen Welt leben! Die globale Wirtschafts-Krise IST angelaufen! Wer hier bei den Aktien-Märkten von einer kleinen Korrektur spricht und man jetzt „den Dip“ kaufen sollte, muss eins an der Waffel haben. Anders kann ich dieses Phänomen nicht aussprechen. Die ausführliche Begründung dazu, finden Sie am kommenden Montag im www.SWISSMONDAY.de.

    Gold korrigiert auch in dieser Woche. Vom Allzeit-Hoch bei rund 5.500 US Dollar kann man jetzt die Unze für 4.500 US Dollar kaufen. Die Begründungen für die starke Korrektur sind vielschichtig, weil normalerweise Gold bei Krisen wie Kriegen steigt. Wahrscheinlich liegt es an der Liquidität, dass einige Groß-Investoren Cash brauchen und vorübergehend Gold eingetauscht haben. Außerdem wird stark an den Margin-Calls gedreht, was einige Zocker aus dem Papier-Gold gespült hat.

    Bei den großen Unternehmen gibt es momentan eher zweitrangige Informationen. Das ändert sich aber Quartals-bedingt in 2 Wochen, wenn die ersten Tendenzen direkt über die Quartals-Zahlen veröffentlicht werden. Ich verweise nochmals auf die Premium-Ausgabe am kommenden Montag im www.SWISSMONDAY.de, wo ich meine Befürchtung einer Weltwirtschaftskrise begründe. Ehrlich gesagt: ich habe noch nicht einmal mit der neuen Ausgabe vom Swiss-Monday.de begonnen, weil über das Wochenende neue Erkenntnisse reinflattern. Es ist in der Tat eine journalistische Herausforderung, weil die Nachrichtenlage extrem eng getaktet ist. Ich bleibe aber bei meiner Aussage, welches ich in meinem Buch „Global Prison – Monopolisierung auf Siegeszug“ beschrieben habe: wir steuern mit Vollgas auf einen globalen System-Wechsel hin. Das Buch erhalten Sie übrigens auch auf www.SWISSMONDAY.de.

    Naja, diese Ausgabe ist fast schon eine kleine Werbeveranstaltung, in die ich mich gerade reingeschraubt habe. Wahrscheinlich liegt es schlicht an der unübersichtlichen Lage an den Finanzmärkten. Man kann natürlich alle möglichen Spekulationen an dieser Stelle durchkauen. Aber man kennt es vom Kaugummi: je länger man darauf rumkaut, desto zäher wird er. Wie auch immer, liebe Leser. Diese Ausgabe war für mich in der Tat ziemlich zäh. Hoffentlich hat es immerhin einen „Unterhaltungs-Wert“. Denn auch in Zeit wie diesen, sollte man sich der Spaß nicht verderben lassen. Jedoch ist mir auch bewusst, dass immer mehr Menschen während der Kriegs-Krise leiden. Wann zum Teufel noch mal, jagen die Menschen die Kriegs-Teufel endlich vom Feld!

    Wie geht’s an den Börsen weiter?

    „Der Iran-Krieg und die Energie-Rohstoff-Versorgung bleibt das zentrale Thema und die Auswirkungen werden ziemlich sicher in der kommenden Woche noch sichtbarer. Das könnte den Anlegern weitere Impulse für Verkäufe an den Börsen bringen.“ Mit diesen Worten habe ich die letzte Ausgabe im „Wie geht’s weiter“ Kontext geschrieben. Nun, ich verweise noch einmal darauf, dass ich privat Absicherungs-Positionen längst aufgebaut habe. Das bedeutet nicht, dass jetzt alle „Short“ gehen sollen. Der Börsen-Spruch: „alles ist eingepreist“ hat eine Haltbarkeits-Dauer von 10 Minuten. Deshalb muss man am Puls der Zeit bleiben.

    Ich wünsche ein tolles Wochenende!

    Ihr
    Rainer Hahn
    Chefredakteur

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